6. Mai The last Journey Das Meer

Ich habe weder Hemingway „Der alte Mann und das Meer “ gelesen noch den neuen Film von und mit Robert Redford gesehen, in dem er seine Zeit wortlos mit seinem Boot und dem Meer verbringt.
Doch ich habe eine gute Ahnung davon, wie sich das anfühlt. eben noch inmitten von verschlungenen Pfaden einer seltenen landschaftlichen Schönheit und meiner unendlichen Trauer ausgesetzt, finde ich mich im nächsten Moment einer der wie ich finde schönsten Naturgewalten der Welt gegenüber stehend, dass es mir den Mund vor Staunen offen stehen lässt. Dafür habe ich diese Reise gemacht. Keine Gedanken mehr, die mich weggehen lassen von diesem Augenblick, keine Sorgen mehr. Ich bin einfach nur hier und staune über dieses unendlich schöne Meer, diese Kraft, den Lärm der brechenden Wellen.
Nachdem ich mich wieder gefasst habe, zieh ich unversehens Schuhe und Strümpfe aus und laufe ihm einfach entgegen. Es ist so wunderbar, so unendlich schön , grad hier in diesem Moment zu sein, das kalte Meer an meinen Beinen zu spüren, den kiesartigen Sand unter meinen Füßen , den frischen Wind über mein Gesicht fahren zu lassen und mich von der Sonne wärmen zu lassen. Danke für dieses wunderschöne Glücksgefühl! Und nebenbei tauchen die schönsten Bilder von Zora in mir auf, die Jung und lachend sich im Sand wälzt, mich mit der Nase anstubst und sich zu mir legt und mir zeigt, es gibt eigentlich keinen echten Grund , grad traurig zu sein.

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