13. Mai. The Last Journey Post Scriptum

An diesem Morgen hielt ich die rote Kiste mit Zoras Asche in Händen und da sie versiegelt ist, schüttelte ich sie, um am Geräusch herauszufinden, ob sie wohl klein genug sei, dass Chris etwas in den Ring einfüllen könnte.
Mich schauderte plötzlich bei dem Gedanken daran, die Kiste zu öffnen und ich brach in Tränen aus. Eine kindliche Angst überfiel mich, dass ich mich mit dem Öffnen der Kiste nun für immer von ihr trennen muss, dass ihr Geist mich verlassen könnte.
Es brauchte mindestens eine halbe Stunde, bis ich mich wieder beruhigt hatte und laut zu mir selbst sprechend erklärte, dass sie doch schon längst tot sei und dass ihr Geist doch ohnehin immer in mir weiterleben würde.
Ich kann das kaum schreiben, ohne wieder zu weinen. es ist eine Mischung aus diesem Gefühl von diesem Gefühl der unendlichen Sehnsucht, sie bei mir haben zu wollen, sie anzufassen und mit ihr zu sprechen und dem Glück, dass ich sie so lange bei mir haben durfte.
Es trägt jedoch auch die Verzweiflung in sich über die Einsicht von der Endlichkeit der Dinge, des Lebens an sich.
Abwechselnd ergreift und verlässt mich dann dieses Gefühl von
,Wenn nicht jetzt, wann dann?‘

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